![]() | |||
| Hotel Darstein • Referenzen • Printmedien
Um Ausbildung verdient gemacht Altrip: Hotel Darstein für Nachwuchsförderung ausgezeichnet Die Agentur für Arbeit Ludwigshafen hat das Altriper Hotel Darstein mit dem Zertifikat für Nachwuchsförderung ausgezeichnet. Damit würdigt die Behörde das besondere Engagement von Hotelier Frank Darstein für Ausbildung und Qualifikation von Nachwuchskräften. Ein bis zwei neue Auszubildende hat Frank Darstein jedes Jahr in seinem Betrieb. „Wir wissen, dass Ausbildung für kleine und mittelständische Betriebe ein hartes Brot ist", sagt Walter Holoch, der Teamleiter des Arbeitgeberdienstes.
„Wir schreiben Erfolg mit einem Stift", steht über der Urkunde, in Anspielung auf das umgangssprachliche Wort für einen Auszubildenden. Das Zertifikat wurde vor vier Jahren ausgelobt und bisher drei Mal von der Ludwigshafener Agentur vergeben. Weiterer Pluspunkt Darsteins sei sein Engagement für Prüfungen für Hotel- und Restaurantfachleute. Sein Betrieb schließe dann für Publikumsverkehr, damit die Prüfungen im Haus stattfinden können. Zudem stellt Darstein Mitarbeiter als Prüfer ab. „Alle leitenden Angestellten, die wir heute haben, haben wir selbst ausgebildet", sagt Darstein stolz. Wichtig in der Ausbildung sei ihm neben dem persönlichen Engagement die Teamfähigkeit, die später im Beruf wichtig sei. Vor zwei Jahren schloss eine „Darstein-Auszubildende" als Jahrgangsbeste des Landes ab, vor längerer Zeit gab es sogar einen Auszubildenden mit dem bundesweit besten Abschluss. (ghx)
Das besondere Ja-Wort am besonderen Datum ALTRIP: Eheschließung am 07.07.07 auf Hochzeitsinsel - Offizielle „Filiale" des Standesamts Strahlender Sonnenschein, ein leichter Wind kräuselt das Wasser - die grüne Idylle des Naherholungsgebietes „Blaue Adria" haben sich Bozena und Peter Lebel für ihre Hochzeit am vergangenen Samstag ausgewählt. Ein besonderes Ja-Wort an einem besonderen Datum: Am 07.07.07 steuern die beiden in den Hafen der Ehe. Während die Gäste auf der Halbinsel beim Hotel Darstein ihren Platz eingenommen haben und romantische Musik erklingt, schreitet die junge Braut am Arm ihres Vaters dem massiven Sandstein-Tisch entgegen, wo ihr Bräutigam mit einem bunten Blumenstrauß sehnsüchtig auf seine künftige Ehefrau wartet - gemeinsam mit Standesbeamten Thomas Hauser. Statt im Rathaus in Altrip haben sich beiden junge Leute aus Ludwigshafen am vergangenen Samstag, dem einmaligen und mit Hinblick auf spätere Hochzeitstage unvergesslichem Datum, für die Trauung in der ländlichen Idylle unter freiem Himmel entschieden. Die Braut im langen cremefarbenen Kleid und der Bräutigam im eleganten Anzug nehmen auf Holzstühlen vor dem Sandstein-Block Platz. Die feierliche Zeremonie nimmt ihren Lauf, es folgen die Ja-Worte. Die Gäste applaudieren. Dann - natürlich - der Hochzeitskuss. Die frisch Vermählten genießen das Glück der Liebe an einem besonderen Ort: umgeben von Vogelgezwitscher und fliegenden Schmetterlingen, beobachtet von Badegästen an der benachbarten Bucht und von Fischern, die in ihren Kähnen aufs Anglerglück hoffen. Davon ungestört, erlebt das Brautpaar auf der Hochzeitsinsel, die als offizielle Außenstelle des Standesamts der Gemeinde Altrip anerkannt ist, den Moment der Gemeinsamkeit. „Wir haben schon festgestellt, dass es einen Trend gibt, sich abseits des gemeindlichen Standesamtes trauen zu lassen, so dass wir die Gastronomie im Ort angesprochen hatten", sagt Standesbeamter Thomas Hauser. Bisher hatte lediglich das Hotel-Restaurant Darstein im Naherholungsgebiet Blaue Adria sein Interesse bekundet, das ohnehin ein beliebter Ort für Hochzeitsfeierlichkeiten ist. „Wer sich auf der Hochzeitsinsel trauen lässt, muss nicht unbedingt bei uns feiern", betont Restaurantleiter Ronny Pagel. Dabei macht er kein Geheimnis, dass der Großteil der Paare auch am Ort der Trauungszeremonie seine Feierlichkeiten fortsetzt. Und die verlaufen zuweilen spektakulär. So erinnert sich Pagel noch an jene Hochzeit, bei der ein beim Hotel gelandeter Fallschirmspringer der Braut den Brautstrauß überbrachte. „Eine Hochzeit ist keine Feier mehr, sondern ein Event", betont Pagel, dem für den 07.07.07 allein 27 Anfragen vorlagen. Aus Kapazitätsgründen musste er 24 Paaren eine Absage erteilen. Hoteleigner Frank Darstein bedauert, dass seiner Beobachtung nach derzeit immer seltener nach einer standesamtlichen Trauung auch kirchlich geheiratet werde. „Man spürt, dass bei vielen nicht mehr der Bezug zur Kirche vorhanden ist", so Darstein. Bei aller Liebe zur romantischen Umgebung: „Der Ort der Trauung ist eher uninteressant, sondern vielmehr dass die Ehe auf Dauer anhält, also das Leben nach der Eheschließung", betont Thomas Hauser, der insbesondere in den Sommermonaten einen klaren Trend zu Eheschließungen unter freiem Himmel feststellen kann. „Wichtig ist, dass die standesamtliche Trauung nicht zu einer Show gerät, denn die Eheschließung ist ein gesetzlicher Akt", so Hauser. Und außerdem: „Eine große Feier ist noch lange keine Garantie für ein gedeihliches Leben in der Ehe", weiß er aus langer beruflicher Erfahrung.
„Können wir das bitte noch mal machen?!" ALTRIP: Aufzeichnung für Pro-7-Serie „Frank - der Weddingplaner" im Hotel Darstein - Kamerateam begleitet Hochzeitsfest
Im Wintergarten des Hotels ist am Samstagnachmittag gerade die Hochzeitsgesellschaft eingetroffen. Zuvor gaben sich Susanne (27) und Stefan (30) in der Kirche Sankt Nikolaus in Neulußheim das Ja-Wort. Schon die Hochzeitsvorbereitungen hielt ein Kamerateam im Film fest. „Frank - der Weddingplaner" ist eine Serie, die Pro 7 werktags um 15 Uhr ausstrahlt. Das Thema - wie der Name schon sagt - Brautpaare und ihre Hochzeit. Susanne und Stefan sind eher zufällig auf die Sendung gestoßen. „Wir haben im Internet nach Tipps für das Ausrichten der Hochzeit gesucht. So sind wir dann auf den Wedding-Planer gestoßen", erklärt Susanne. Sie wollten einfach mal gucken, worum es in der Sendung geht und haben Fotos von sich geschickt. Daraufhin wurden sie zum Casting eingeladen. „Beim Casting achten wir darauf, wie sich die Leute vor der Kamera verhalten", erklärt Achim Bramscher, der so genannte „Realisator". Sein Job ist es, das Paar zu begleiten und das Geschehen in Szene zu setzen. „Mit den beiden klappt das sehr gut. Sie sind schnell aufgetaut." Szenenwechsel. Im Moment ist etwas Ruhe. Nach dem Anschneiden der Hochzeitstorte ist dauert es noch bis zum Buffet. Das Fernsehteam arbeitet lautlos, alles ist wie bei einer normalen Hochzeitsgesellschaft. „Die letzten Tage waren schon stressig", gesteht Susanne. Selbst als sie für die Hochzeitsnacht ein Negligé ausgesucht hat, war ein Kamerateam dabei. Sechs Drehtage sind üblich, herauskommt eine 45 Minuten lange Sendung. Zur Hochzeitsgesellschaft gehören 38 Erwachsene und fünf Kinder - das zahlt das Brautpaar selbst. Das Fernsehen steuert aber ein paar Extras bei - zum Beispiel eine Cocktailbar nach der Kirche und eine Stepptanzgruppe am Abend. Während das Paar entspannt, sind die Hotelmitarbeiter am Wirbeln. Das Buffet wird aufgebaut. Küchenmeister Ronny Pagel hat den Überblick und koordiniert den Ablauf. „Die Zusammenarbeit mit dem Fernsehen funktioniert sehr gut", versichert er. Schnell ist das Buffet aufgebaut, der Kameramann filmt, die Tonfrau hält den „Mikrofon-Galgen". Stefan und Susanne sollen das Buffet bewundern. Gerade haben sie den Raum betreten, da hören sie von Bramscher den Satz, der bei Dreharbeiten am häufigsten fällt: „Können wir das noch mal machen?!" Also rafft Susanne Kleid und Schleppe zusammen, die beiden gehen noch mal raus, um dann zusammen strahlend den Raum zu betreten. Gesendet wird dieser „schönste Tag des Lebens" Ende Oktober, Anfang November.
Aus Jux wurde ein Ja-Wort vor laufender Kamera Blick hinter die Kulissen: Aufnahmen zur Dokusoap „Frank – der Hochzeitsplaner“ von Pro 7 Altrip. Das Naherholungsgebiet Blaue Adria im Ludwigshafener Süden hat sich zum Hochzeitsparadies entwickelt: Bereits 121 Eheschließungen wurden in diesem Jahr im idyllisch gelegenen Hotel Darstein gastronomisch abgewickelt – und jetzt war erstmals auch die Nachmittags-Dokusoap „Frank – der Weddingplaner“ des Fernsehsenders Pro 7 dabei und zeichnete Trauung und Hochzeitsfete eines nordbadischen Brautpaares auf.
Immer dabei: Der professionelle „Hochzeitsplaner“ Frank Mathée, der der Pro 7-Sendung den Namen gab. Er beriet die Brautleute in allen Dingen rund um ihren schönsten Tag des Lebens, überraschte sie mit einer Cocktailbar nach der kirchlichen Trauung und wählte mit ihnen auch das weitläufige Gelände am Altriper Hotel Darstein für die Hochzeitsfeier aus. Eigentlich sollte dort auch zumindest die standesamtliche Trauung im Freien stattfinden. Doch wegen der ungewissen Witterungslage verzichteten die Protagonisten auf diesen längst nicht mehr ungewöhnlichen Akt unter freiem Himmel. „Es war für uns trotzdem ein ganz besonderes Erlebnis“, berichtete Susanne Drach, die im weißen Hochzeitskleid strahlender Mittelpunkt des Geschehens an der Blauen Adria war. Dort mussten sich die Hochzeitsgäste unterhalb der Hotelterrasse auf der Wiese am Weiher den Platz zunächst mit den Gästen einer gleichzeitig stattfindenden Geburtstagsfeier teilen. Höhepunkte am Abend: Der von Pro 7 gesponserte Auftritt von Stepptänzern und ein Feuerwerk über der „Adria“. Das Brautpaar hatte sich „eigentlich eher aus Jux“ um die Teilnahme an dieser TV-Show, die von Montag bis Freitag ab 15 Uhr von Pro 7 ausgestrahlt wird, beworben und war im Casting als geeignet bewertet worden. Fernsehmann Achim Bramscher versteht sich als „Realisator“, der unter anderem die Kameraeinsätze überwacht, aber kaum dirigierend ins Geschehen eingreift. Beim Neulußheimer Brautpaar war das auch gar nicht notwendig: „Die beiden sind nach zwei Tagen so richtig aufgetaut und es hat Spaß gemacht“, berichtete der TV-Mann. Ein Sendetermin für das rund 45minütige Ergebnis von insgesamt sechs Drehtagen steht noch nicht fest. „Es wird wohl Ende Oktober oder Anfang November werden.“ (rs)
Ja, ich will Kreis: Im Altriper Hotel Darstein gibt sich ein Pärchen das Ja-Wort - mit dabei: der "Wedding-Planer" Nein, er selbst sei noch unverheiratet, sagt Achim Bramscher. Und, würde er "es" mal genauso "tun"? Ja, antwortet der "Mann in den besten Jahren", wie man so schön sagt, ohne zu zögern. "Aber nur, wenn ich selbst die Fäden in der Hand hätte." Wobei, fällt ihm noch ein: "Susanne und Stefan halten die Fäden ja auch in der Hand, trotz allem". Ja, trotz allem. Das bezieht sich auf ihre wohl nicht ganz alltägliche Hochzeit. Mit dabei ist nämlich ein Kamera-Team. Es dreht, is' klar, für's Fernsehen. Für "Frank - The Wedding-Planer". Für "Pro Sieben": Aber vor allem für das Brautpaar. Trotz allem.
Die Sendung läuft unter der Woche, täglich, von 15 bis 16 Uhr; neben Hochzeitsaufnahmen gibt es für den Zuschauer Themenschwerpunkte. "Hochzeitsservice", nennt sich das. "Ach, Gott -ausgeflippt? Nein", meint Susanne. "Das Schöne hier ist die Umgebung", sagt Bramscher und schwärmt von "See" und "Sonnenuntergang". Ein Hotel sei auch praktisch, man könne ja gleich hier übernachten; praktisch deswegen, wenn man "ein bisschen was" getrunken habe während der Feier. Über die Komplimente für sein Drei-Sterne-Haus wird sich Hausherr Frank Darstein freuen. Ganz so ungewöhnlich, wie man möglicherweise meinen könnte, findet er diesen Samstagabend nicht. Die Zahlen geben ihm recht. Wer über 400 Veranstaltungen im Jahr stemmen muss, davon allein im vergangenen Jahr 121 Hochzeiten, der spricht auch nicht von zusätzlichem Stress für die Mitarbeiter oder die eigene Person, Kamera-Team hin, "Wedding-Planer" her. "Stress, nein", sagt Darstein lapidar. "Ja, ich will." Schon vor dem Samstagabend in Altrip muss das Brautpaar - es kommt aus Neulußheim - so ähnlich gedacht haben, bezüglich des Hotels. Die Wahl fiel recht schnell auf das "Darstein" mit seinem "See" und seinem "Sonnenuntergang". Müssen Leute, die sich quasi im Fernsehen das Ja-Wort geben, besonders ausgeflippt sein? "Nee, das sind meistens schon ganz gewöhnliche Menschen, die das machen", sagt Achim Bramscher. Nichts anderes lässt sich von ihm über Susanne Hektor, 27 Jahre alt, und Stefan Drach, 30, entlocken. "Ach, Gott - ausgeflippt? Nein", meint Susanne, das seien sie jetzt nicht. "Eigentlich", fährt sie fort, "wollten wir uns ja ursprünglich nur wegen ein paar Hochzeitstipps erkundigen ..." Erst später habe sie davon erfahren, dass es "eine Daily-Soap" ist. "Doku-Daily-Soap", korrigiert Achim Bramscher rasch. "Ja, ja, Doku-Daily-Soap", sagt Susanne und lächelt. Stefan erzählt unterdessen vom "Spaß", den man habe bei den Dreharbeiten. Und außerdem sei das mal eine neue Erfahrung. "Das Schöne ist, dass man mit Menschen zu tun hat, die etwas Schönes erleben", betont Achim Bramscher. Und die Fernsehsendung? Gibt es da irgendwelche Vorurteile? Leute, die einen "Wedding-Planer", sagen wir mal, als leicht lächerlich empfinden? Bramscher antwortet geduldig, dass es bisher keine negative Resonanz gegeben habe. Über seine eigene Arbeit berichtet er in einem freundlichen Ton: "Auch wenn es für die Brautleute schön ist, für mich ist es anstrengend, denn: Ich arbeite!" Das Ziel liege darin, es im Fernsehen so rüberkommen zu lassen, als ob alles einfach gewesen sei. Über die Einschaltquoten äußert er sich zufrieden. Des Marktanteils wegen. An diesem frühen Samstagabend in Altrip wirkt das dreiköpfige Filmteam aus Frankfurt für einen Außenstehenden überraschenderweise erfrischend unaufdringlich. Dass die Presse da ist, damit geht das Paar recht locker um - vielleicht auch, weil es nichts mitbekommt von einer (eine leicht staatstragende Form annehmenden) "Pressekonferenz" in Raum nebenan. Aber gut. Übrigens: Wie Achim Bramscher, der "Regisseur des Abends", ist auch Frank-der "Wedding-Planer"-Matthée noch nicht unter der Haube. Mag sein, dass ja das "Darstein" etwas für ihn wäre - wenn's soweit ist. Aufgrund des "Sees". Aufgrund des "Sonnenuntergangs".
Vom Strandhotel in den Hafen der Ehe Frank Darstein erweitert sein Event-Geschäft mit neuen Ideen / Zur Trauung kommt auch der Pfarrer ins Hotel / Abkehr vom Badegeschäft Erfolgsfaktoren der Vergangenheit können nicht einfach in die Zukunft fortgeschrieben werden. Diese Erfahrung machen Gastronomen derzeit immer häufiger. Verändertes Konsumverhalten und konjunkturelle Schwäche zwingen auch bisher erfolgreiche Unternehmer zum Umdenken. „Oft sind es vergangene Trends, die – nach ihrem Scheitern – nun auf Hotellerie und Gastronomie übertragen werden sollen“, so Frank Darstein, Inhaber des gleichnamigen Strandhotels an der Blauen Adria in Altrip. Auf einer Fläche von zwei Hektar baut er derzeit einen neuen naturnahen Eventbereich. Diese Ausweitung begründete der Wirt mit den deutlich gestiegenen Anforderungen im Tagungs- und Eventgeschäft. „Hier können wir jetzt Tipi-Zelte aufstellen, in denen Tagungsgäste übernachten, oder außergewöhnliche Feste feiern.“ Mit dem neuen Konzept hat Darstein nach über 40 Jahren auch den von seiner Familie geführten Kiosk geschlossen. „Wir haben den Laden dicht gemacht, weil wir definitiv nichts mehr mit dem Badebetrieb zu tun haben möchten.“ Außerdem werde dadurch das Niveau des Hauses verbessert. „Es ist für mich eine Verpflichtung, nicht nur in das eigene Anwesen zu investieren, sondern auch in die Natur.“ Als der Gastronom vor sechs Jahren seine bisher größte Investition, einen über 180 Gäste fassenden Wintergarten am Ufer des Sees eröffnete, war von Beginn an die Resonanz für Feste und Feiern positiv. „Wir wussten, dass im A-la-carte-Geschäft nicht mehr viel zu holen war und haben voll auf Events gesetzt“, so Frank Darstein im Gespräch mit der AHGZ.
Nach der Übernahme des elterlichen Betriebes 1990 ging Frank Darstein mit Hilfe seines damaligen Küchenchefs, heutigem Eventleiter Ronny Pagel, daran, seine Visionen Realität werden zu lassen. Entsprechend der besonderen Lage – umgeben von Auwäldern, Seen und Altrheinarmen – kann das Hotel auf einer über drei Hektar großen Grünfläche naturnahe und teamfördernde Outdoor-Aktivitäten bieten. Für Seminare und Konferenzen stehen bis zu sieben Räume zur Verfügung mit einer 32 Meter langen Glasfront und Zugang zum See. Speziell an Brautpaare und Jubilare richtet sich eine alljährlich gut besuchte Hausmesse. Da war es zur Idee, mitten auf dem See eine so genannte „Hochzeitsinsel“ zu schaffen nicht mehr weit. Das „Darstein“ ist offizielle Außenstelle des Standesamtes Altrip. Evangelische Pfarrer und katholische Vikare ermöglichen kirchliche Trauungen direkt auf der Insel, weiße Brieftauben können „geleast“ werden, Fallschirmspringer landen mit den Eheringen inmitten der Hochzeitsgesellschaft, Hochzeitsfeuer werden auf der Wiese entzündet. Rund 400 solcher Veranstaltungen, darunter 180 Hochzeiten, werden von der 22-köpfigen Mannschaft pro Jahr betreut – häufig bis zu drei an einem Tag. Seine wirtschaftliche Lage beschreibt der Hausherr als „sehr gut“, es seien nicht zuletzt durch die Ausweitungen im Eventbereich jedes Jahr Steigerungen beim Umsatz erreicht worden. Reservierungen hat das Hotel bereits bis ins Jahr 2008. Beim Ausbau seines Hotelkomplexes sieht Darstein noch nicht das Ende erreicht. Wegen der derzeitigen Auslastung denke er zumindest über die Aufstockung der Bettenkapazität nach. „Es gibt zwar noch keine konkrete Pläne, aber zur Sicherung der Zukunft unseres Hauses dürfen wir dies nicht aus den Augen verlieren“, betont Darstein.
Tagungsgäste können künftig auch in Tipis nächtigen ALTRIP: Außenbereich am Hotel Darstein wird ausgebaut - Neugestaltung der Flachwasserzonen für rund 100 000 Euro Hotelier Frank Darstein aus Altrip zeigt ein Herz für die Natur. Der Grund: Der passionierte Jäger und Inhaber des gleichnamigen Hotels am Ufer der Blauen Adria investiert derzeit allein über 100.000 Euro für die Neugestaltung der Flachwasserzonen in unmittelbarer Nachbarschaft seines Gastronomiebetriebes.
Mit den derzeitigen Bauarbeiten will Darstein einen weiteren naturnahen Bereich neben der bisherigen Flachwasserzone auf der Rückseite seines Anwesens im „Hochzeitswäldchen" schaffen. Hierfür laufen derzeit die Arbeiten auf Hochtouren. „Es ist für mich eine Verpflichtung, nicht nur in das eigene Anwesen zu investieren, sondern auch in die Natur", sagt Darstein. Fast gleichzeitig wird der Außenbereich zwischen der Zufahrt zum Jägerweiher und dem Strandhotel neu gestaltet. So wurden die dort befindlichen Pappeln gefällt, sie sollen künftig durch einen fünf Meter breiten Pflanzgürtel mit 140 Bäumen und 1500 Büsche ersetzt werden. Auf einer Fläche von zwei Hektar entsteht im Frühjahr 2006 ein neuer naturnaher Außenbereich mit 75 Parkplätzen, der für außergewöhnliche Aktionen des Hotels dient. Dabei verzichtet Darstein auf eine Asphaltierung und will die Fläche mit Blumen und einem Trockenrasen einsäen. Für diese Maßnahme hat das Hotel in den letzten Monaten Grundstücke erworben, die bisher der Stadt Ludwigshafen, dem Rhein-Pfalz-Kreis und der Gemeinde Altrip gehörten. Zur Höhe der Kosten äußert sich der Chef des Drei-Sterne-Hauses allerdings nicht. Die Ausweitung des Außenbereiches begründet Frank Darstein mit den deutlich gestiegenen Anforderungen im Tagungsgeschäft sowie den Feierlichkeiten von Firmen und Gruppen. „Mit dem Event-Bereich haben wir jetzt die Möglichkeit, dass Tipi-Zelte aufgestellt werden können, wo die Tagungsgäste übernachten oder wir außergewöhnliche Feste feiern können." Mit dem neuen Konzept hat Darstein nach über 40 Jahren zum Ende der Badesaison 2005 auch den bisher von seiner Familie geführten Kiosk geschlossen. „Nach so einer langen Zeit haben wir uns entschlossen, den Laden dicht zu machen", sagt er und verweist auf das veränderte Freizeitverhalten der Bevölkerung und die verstärkte Ausrichtung auf das Tagungsgeschäft. „Wir haben definitiv mit dem Badebetrieb nichts mehr zu tun." Damit wird der Eingang zum Badestrand wieder an seine ursprüngliche Stelle zurückkehren. Derzeit keine Hotelerweiterung Stattdessen will Darstein, nach der Umgestaltung des Außengeländes, im kommenden Jahr die Sanierung der Sozial- und Personalräume angehen. Pläne für eine Erweiterung des Hotels schließt er zum derzeitigen Zeitpunkt zwar aus: „Das heißt aber nicht, dass dies in den nächsten Jahren ein Thema werden könnte." (wij)
40-jähriges Bestehen und Sommernachtsball im Strandhotel Darstein Feuerwerk der Aromen beim Sommerfest Die Sommergala im Strandhotel Darstein ist alljährlich ein besonderer Höhepunkt im Veranstaltungskalender des rührigen Gastronomen-Tandem Frank Darstein/Ronny Pagel. In diesem Jahr fiel sie zusammen mit dem 40-jährigen Jubiläum des DEHOGA-klassifizierten Hauses an der Blauen Adria.
Das Strandhotel Darstein ist vom Vater des heutigen Besitzers, Frank Darstein, 1965 am Ufer der Blauen Adria gegründet worden. Er pachtete damals einen Kiosk, ohne elektrischen Strom und fließendem Wasser, um darin für die Badegäste belegte Brötchen, Limo und Bier zu verkaufen. In den folgenden Jahren erst wurden Wasserleitungen verlegt, eine Beleuchtung installiert und in kleine bescheidene Gebäude investiert. Frank Darstein übernahm 1992 den Betrieb und baute ihn kontinuierlich zu einem der renommiertesten Hotel-Restaurants in der Vorderpfalz aus. Als er vor fünf Jahren seine bisher größte Investition, einen 300 Quadratmeter großen Wintergarten für bis zu 200 Gästen errichtete, war von Beginn an die Resonanz positiv. Es entstand ein Wintergarten, mit einer Art "Kabriodach", der in vier Räume geteilt und durch Regen-, Wind- und Sonnenwächter automatisch geöffnet werden kann. Auch die 32 Meter lange Front zum See ist verglast und ebenfalls zu öffnen. Frank Darstein, der vom Erfolg fest überzeugt war, hat es nie bereut mit einer Investitionssumme von zwei Millionen Euro den größten Wintergarten von Rheinland-Pfalz konzipiert zu haben. Ziel war, auf der ehemaligen Außenterrasse eine multifunktionale Anlage als idealer Rahmen für Familienfeiern, Firmenjubiläen und Tagungen zu errichten, die bei Sonnenschein auch wieder als Terrasse nutzbar sein sollte. Er war bei der 40-jährigen Jubiläumsgala für 160 Gäste ein idealer Ort besinnlichen Genießens mit Blick auf die Blaue Adria. Das Speisenangebot hatten Ronny Pagel und Küchenchef Torsten Herholz ganz auf die Thematik eines sommerlichen Balls konzentriert: Über 20 Kostproben auf dem großen Vorspeisenbüffet, dazu Lachsdomino im Lauchkleid, Krabbensalat, tranchierte Kalbkeule, das Beste vom Wildschwein, sautierte Eierschwämme auf Schmetterlingsnudeln daneben eine große Salat- und Gemüseauswahl und eine großes Dessertbüffet zur späten Stunde. Dazu Weine aus Rheinhessen, von der Pfalz und aus Frankreich. Der kurze Steckbrief des Strandhotels: 22 feste Mitarbeiter, davon acht in der Küche. Ein Restaurant mit 150 Plätzen, der Wintergarten (160) und die Außenterrasse (40) mit direktem Zugang zur Blauen Adria. (fe)
Hotel Darstein Altrip. Mit Gerichten und Preisen wie vor 40 Jahren hat das Hotel Darstein an seine Eröffnung im Juli 1965 erinnert. Seine Eltern haben es gegründet und seit 1990 führt Frank Darstein den Familienbetrieb in zauberhafter Lage an der Blauen Adria in Altrip. "Unser Hauptgeschäft sind Tagungen und Familienfeiern", erklärt Darstein. Rund 350 Veranstaltungen dieser Art werden von der 22-köpfigen Belegschaft pro Jahr betreut - von Hochzeiten (standesamtlich und "in Weiß") über Geburtstagsfeiern bis hin zu geschäftlichen Meetings. Hierzu stehen nicht nur sieben verschiedene Räume zur Verfügung, die zusammengelegt werden können und bis zu 200 Leute fassen. Die Räume verfügen außerdem über die komplette Tagungstechnik (Beamer, Flipcharts, Pinnwände). Und weil man bei Darsteins auch kabellos per Wireless Lan ins Internet kommt, können die Gruppen ihre Besprechungen im Freien abhalten. Zur physischen Ertüchtigung können die Konferenzteilnehmer in den Pausen oder am Abend auch Volleyball spielen, sich im Seilziehen messen oder mit dem Bogen ins Schwarze zielen.
Phänomenale Leistung Strandhotel Darstein feierte 40-jähriges Bestehen ALTRIP Die Sommergala im Strandhotel Darstein ist alljährlich ein besonderer Höhepunkt im Veranstaltungskalender des rührigen Gastronomen-Tandem Frank Darstein/Ronny Pagel. In diesem Jahr fiel sie zusammen mit dem 40-jährigen Jubiläum des DEHOGA-klassifizierten Hauses an der Blauen Adria. Der Präsident des DEHOGA Rheinhessen-Pfalz, Herbert Boller, lobte bei seiner Laudatio vor Vertretern der Kommune, des Landkreises und der Wirtschaft die Erfolgsgeschichte des Hauses Darstein und den Mut der Familie zum Unternehmertum auf dem Sektor der Hotellerie-Gastronomie. „Was hier geleistet wurde, von der einst bescheidenen Bäckerei bis hin zur heutigen exklusiven Tagungs- und Veranstaltungsdestination, ist phänomenal“, freute sich auch der Landrat des Kreises, Werner Schröder. Das Strandhotel Darstein ist vom Vater des heutigen Besitzers, Frank Darstein, 1965 am Ufer der „Blauen Adria“ gegründet worden. Er pachtete damals ein Kiosk, ohne elektrischen Strom und fließendem Wasser, um darin für die Badegäste belegte Brötchen, Limo und Bier zu verkaufen. In den folgenden Jahren erst wurden Wasserleitungen verlegt, eine Beleuchtung installiert und in kleine bescheidene Gebäude investiert.
Es reizte Frank Darstein gemeinsam mit Andreas und Tobias Hook im Tagungs- und Seminarbereich eine First-class-Destination der individuellen Art zu planen und dafür eigene, praxiserprobte Ideen mit einzubringen. Es entstand ein Wintergarten, mit einer Art „Cabriodach“, der in vier Räume geteilt und durch Regen-, Wind- und Sonnenwächter automatisch geöffnet werden kann. Auch die 32 Meter lange Front zum See ist verglast und ebenfalls zu öffnen. Frank Darstein, der vom Erfolg fest überzeugt war, hat es nie bereut mit einer Investitionssumme von zwei Mio. Euro den größten Wintergarten von Rheinland-Pfalz konzipiert zu haben. Er war bei der 40-jährigen Jubiläumsgala für 160 Gäste ein idealer Ort besinnlichen Genießens mit Blick auf die Blaue Adria. Das Speisenangebot hatten Ronny Pagel und Küchenchef Torsten Herholz ganz auf die Thematik eines sommerlichen Balls konzentriert.
Hotel Darstein erweitert Außenanlage ALTRIP: Naturnahes Flachwasser geplant - Am Wochenende Jubiläumsball zum 40-Jährigen
„Wir wollen der Natur ein Stück zurückgeben, und mit der Neugestaltung sollen sich verschiedene Biotop-Typen ansiedeln", erklärt Darstein. Hierfür will der 46-Jährige, der in dritter Generation das Haus leitet, über 200.000 Euro investieren. Mit dem Beginn der Arbeiten für die Renaturierung rechnet er allerdings erst nach der Badesaison. „Derzeit laufen die Ausschreibungen nach den Plänen, die wir mit den Wasserwirtschaftsbehörden abgestimmt haben", so Darstein. Auch Bettenkapazität soll steigen In die Planungen ist auch die Umgestaltung des Hotelparkplatzes eingebunden. „Wir müssen stets die Infrastruktur verbessern", sagt Darstein, der in den letzten fünf Jahren für die Erweiterung des Wintergartens und der Toilettenanlagen fast 2,2 Millionen Euro investiert hat und bei der Hotelklassifizierung mit drei Sternen (Superior) ausgezeichnet wurde. Beim Ausbau seines Hotel-Komplexes sieht Darstein noch nicht das Ende erreicht. Wegen der derzeitigen hohen Auslastung denke er zumindest über eine Aufstockung der Bettenkapazität von derzeit 31 Betten und dem Tagungsbereich von zurzeit 350 Personen nach. „Es gibt zwar noch keine Pläne, aber zur Sicherung der Zukunft unseres Hauses dürfen wir dies nicht aus den Augen verlieren", betont Darstein mit Blick auf die nächste Generation. Die Terrasse mit dem herrlichen See-Blick lockt immer wieder Gäste und Gesellschaften in die Naturlandschaft. Dies sei jedoch nicht der alleinige Grund für die hohe Anziehungskraft. Die verfeinerte regionale Küche stehe ebenfalls ganz hoch im Kurs, sagt Darstein. Auch die Gäste hätten die Möglichkeit, bei den Speisen mitzubestimmen. „Flexibilität ist eben unsere Stärke", so der Hotel-Chef, der seit 15 Jahren die Geschicke des Hauses und des Restaurants leitet. Der passionierte Jäger, gelernte Koch, Hotelfachkaufmann und Restaurantfachmann weiß, worauf es in der Gastronomie ankommt. Mit dem einstigen Auszubildenden und heutigen Küchenchef Ronny Pagel bereitet er die kommenden Tage vor, an denen der 40. Geburtstag des Hotels gebührend gefeiert werden soll. So präsentiert das renommierte Haus im Herzen des Naherholungsgebietes an der „Blauen Adria" heute und morgen den Gästen eine Karte mit Gerichten wie vor 40 Jahren. Auch die Preise werden an den beiden Tagen wie im Jahre 1965 sein. Der Höhepunkt soll am Freitagabend der Jubiläumsball „40 Jahre Hotel Darstein" werden, zu dem viel Prominenz erwartet wird. Ehe die Gäste das Tanzbein schwingen können, wird Radio RPR in der Zeit von 16 bis 18 Uhr die Stimmung anheizen. Erwartet wird auch ein Autokorso mit Fahrzeugen, deren Besitzer die Erstzulassung aus dem Jahre 1965 nachweisen können. Als Lohn für das Mitmachen gibt es ein Geschenk des Hauses. Mit einem Empfang und der Pflanzung eines Lebensbaums beginnt die Jubiläumsfeier, durch die der pfälzische Mundartpoet Paul Tremmel führt. Bei Live-Musik kann bis Mitternacht getanzt werden. Und wer das Spektakel in einer lauen Sommernacht ausklingen lassen will, kann die Naturidylle bei einem Lagerfeuer mit Gitarrenmusik genießen.
40 Jahre Hotel-Restaurant Darstein in Altrip - Feiern mit Seeblick Schon die Anfahrt ist beschaulich. Mitten durch das Erholungsgebiet Blaue Adria bei Altrip führt der Weg ins Hotel-Restaurant Darstein. Und irgendwie scheint es, als würde es ewig dauern, bis man dort ankommt. Doch der Trip in die Naturlandschaft lohnt sich, hat man vom Hotel-Restaurant und vor allem von der Terrasse aus einen herrlichen See-Blick.
Der allein ist es freilich nicht, der die Gäste seit nunmehr 40 Jahren nach Altrip lockt. Vielmehr überzeugt das Gesamtkonzept. Und das wird hauptsächlich von Gesellschaften genutzt, die auf dem 2,5 Hektar großen Gelände - das bis Ende des Jahres doppelt so groß sein soll - Hochzeiten oder Geburtstage, große Familienfeste feiern. Die werden hier ganz nach den Wünschen der Kunden ausgerichtet, nach dem Motto „alles kann und nichts muss". „Flexibilität ist eben unsere große Stärke", sagt Frank Darstein, der seit 15 Jahren die Geschicke des Hotels und Restaurants leitet. Der ist nicht nur passionierter Jäger, sondern auch gelernter Koch, Hotelkaufmann und Restaurantfachmann, weiß, worauf es heute in der Gastronomie ankommt. Zusammen mit Ronny Pagel, ebenfalls gelernter Koch, Küchenmeister und Restaurantfachmann, macht er alles zum Wohl der Gäste, steht schon mal mit am Herd, auf dem nicht ganz alltägliche Kreationen zubereitet werden. Eine Allgäuer Käsecreme mit frischen Croutons und roten Zwiebeln etwa, kräftig im Aroma und harmonisch mit Wein abgeschmeckt. Eine Suppe, die so gar nicht in den Sommer passen mag, aber dennoch leicht ist. „Das war ein Wunsch eines unserer Gäste. Der hat das mal im Winter probiert und angefragt, ob man die Suppe nicht auch im Sommer haben könnte. Jetzt steht sie auf der Karte", erklärt Pagel die Philosophie des Hauses, „die Gäste dürfen bei uns mitbestimmen." Zanderfilet mit glasierten Trauben, Aprikosen und Mandeln, Schweinerückensteak mit Nürnberger Würstchen knusprigem Speck und Kümmelsauce - die Kombinationen sind im Darstein etwas außergewöhnlich, aber geschmackvoll angerichtet. Und obwohl man angesichts üppiger Portionen lieber zum Jägermeister greifen möchte, wirft man doch einen Blick in die ansprechende Weinkarte, die Weine von Gerhard Beck aus Schweigen, Peter Stolleis aus Gimmeldingen oder Theo Rapp aus Kapellen listet, ordentlich gemachte Produkte, die gut gewählte Speisenbegleiter sind. „Unser Hauptgeschäft", sagt Darstein, „liegt aber bei den Events." Und so verwundert es kaum, dass das Jubiläum groß gefeiert wird. Am 5. und 6. Juli mit Gerichten und Preisen wie vor 40 Jahren (Reservierung erforderlich), mit einem großen Jubiläumsball etwa am 8. Juli. Auch die lohnen den Weg.
Helle und dunkle Tage ALTRIP: Claudia Seifert stellt im Darstein aus
Die Grafik-Designerin kam gewissermaßen durch den ¸¸Sieg der Technik zur Malerei", wie sie erzählt. Denn in ihrem Beruf hielt Anfang der 90er Jahre unerbittlich der Computer Einzug: ¸¸Die Maus hat uns den Pinsel weggenommen", erinnert sie sich heute noch mit einer leisen Wehmut an die Zeiten, als alles mit der Hand gezeichnet wurde. Die Altriperin nahm damals nach dem Umbruch bewusst und gern ihre Malutensilien in die Hand, die sie in der Arbeit vermisste, und ging an den Wochenenden und im Urlaub ans Werk. Ihre Themen hat die 53-Jährige in ihrer unmittelbaren Umgebung gefunden: ¸¸Altrip und die Landschaft hier sind so reich an Motiven." Neben der Natur der Altrheinauen malt sie auch Menschen und Tiere - je nach ihrer Stimmung nachdenklich oder heiter und idyllisch. So ist auch der Titel der Ausstellung ¸¸Helle und dunkle Tage" entstanden. Über die lobenden Reaktionen auf ihre Bilder während ihrer ersten Ausstellung bei den Hobbykünstlern 2003 hat sie sich sehr gefreut. Auch 2004 hat sie in diesem Kreis wieder ausgestellt. Ihre Ausstellung im Hotel Darstein wird am Sonntag, 21. November, um 11 Uhr, mit einem Sonntagsbüfett (Reservierungen unter 06236/444-0) in der Galerie eröffnet. (mmö)
Gläserner Pavillon wird zur Filmkulisse ALTRIP: Hotel Darstein Drehort für ¸¸Kometen" - Im Winter kommenden Jahres im Fernsehen
Der Film ist ein Debüt in zweifacher Hinsicht: Die gleichnamige Romanvorlage ist das Erstlingswerk von Stefan Beuse. Das Buch faszinierte den Regisseur Till Endemann derartig, dass dieser den jungen Autor von der Verfilmung seines Werks überzeugen konnte. Das Drehbuch wiederum begeisterte auch Myriam Zschage - wie Till Endemann Absolventin der Filmhochschule in Ludwigsburg und mehrfach preisgekrönt -, die mit "Kometen" als Produzentin eines Fernsehspielfilms debütiert. Der Ensemblefilm handelt von dem Hobby-Astronomen Kranich, der zufällig einen unbekannten Kometen entdeckt. Während der Komet eines Nachts die Erdatmosphäre sichtbar streift, bleiben auch neun Erdenbewohner von dieser kosmischen Veränderung nicht verschont. Sie und der Komet werden eine Schicksalsgemeinschaft; ihre Wege kreuzen sich und die Leben der Neun werden wie bereits jenes des Kometen aus den Bahnen geworfen. In kurzen und miteinander verwobenen Episoden wird quasi ein Mikrokosmos geschildert: Menschen voller Sehnsucht, Menschen auf ihrer Suche nach Glück und Liebe sowie Menschen, die ihre Flucht aus der Einsamkeit vereint. Der gläserne Pavillon des Hotels "Darstein" ist die filmische Kulisse für die Weihnachtsfeier eines sanierungsbedürftigen Unternehmens. Die Szenen zeigen die letzte ausgelassene Stimmung vor jenem schicksalhaften Tag, an welchem die unausweichliche Hiobsbotschaft bekannt gegeben wird. In dem Nachtdreh wurde etwa das Zehnfache an Drehminuten eingespielt, die letztlich dann noch im Film verbleiben. Dazu fanden sich neben den bekannten Schauspielern wie Barnaby Metschurat ("Solino", "Anatomie 2"), Boris Aljinovic ("7 Zwerge - Männer allein im Wald") Jan Henrik Stahlberg ("Muxsmäuschenstill") und Peter Kurth ("Good bye Lenin") auch etwa 40 Statisten im Hotel ein. Auch Frank Darstein, Chef des Hauses, und Ronny Pagel, sein Stellvertreter, hatten in dieser Drehnacht ihre Schauspielpremiere. Doch diese Statistenrollen sind nur der krönende Abschluss von zwei arbeitsreichen Tagen für die Zwei samt Belegschaft. Das Hotel stellte nicht nur die Räume zur Verfügung, sondern schloss auch für einen Tag sein Restaurant. So konnte noch kurzfristig ein üppiges und liebevoll dekoriertes Büffet für das Film-Set arrangiert werden. "Eine derartige Herzlichkeit und Hilfsbereitschaft habe ich noch nie bei Motivgebern" erlebt", schwärmt Myriam Zschage über die pfälzische Gastfreundschaft an den zwei Drehtagen in Altrip. Dementsprechend freut sich die Crew schon auf den 8. Dezember. Dann wird das "Darstein" ein zweites Mal Kulisse des ansonsten in Mannheim gedrehten Streifens. (doo)
„Natur pur“ ist das Motto an der Adria ALTRIP: Ronny Pagel legt im Hotel-Restaurant Darstein besonderen Wert auf Produkte aus der Region – Saisonalität wichtig Die Pfalz steht für Gastlichkeit, Wein und gutes Essen. Meist denkt man dabei an die Weinstraße, doch auch im Rhein-Pfalz-Kreis gibt es kreative Köche, die für ihr Können von Restaurant-Testern ausgezeichnet worden sind. In dieser Serie wagen wir einen Blick in deren Kochtopf.
„Natur pur“ nennt der 31-jährige Pagel seine Vision. In der Küche setzt er hohe Ansprüche an die Produkte: „Sie müssen frisch sein und möglichst direkt vor der Haustür angebaut werden.“ Deshalb arbeitet das Haus mit dem Erzeuger Albert Fischer in Rheingönheim zusammen. Auch die Wildspezialitäten stammen aus heimischen Wäldern. Da der Hausherr Frank Darstein passionierter Jäger sei, kenne er seine Produkte bestens. „Wir stehen zur Region und wollen unseren Gästen auch vorwiegend heimische Spezialitäten präsentieren. Wenn jemand italienisch essen will, dann geht er zum Italiener“, sagt der Wahl-Pfälzer, der durchaus auch mediterrane Highlights setzen kann. „Aber das ist nicht unser Schwerpunkt und wir wollen auch nicht unbedingt ein Feinschmecker-Tempel sein.“ Einen besonderen Stellenwert genießt bei dem sympathischen Kochkünstler die Saisonalität der Speisen. „Das ist für uns Pflicht“, sagt er und führt als Beispiel die aktuelle Pfifferlingszeit an. So empfiehlt er als Fischspezialität Zanderfilet in der Eihülle gebraten, Salpikon von Pfifferlingen und Lauch, Rieslingsauce mit Butterkartoffeln und Blattsalate. Für die Fleischfreund ein Tipp: Medaillons vom Hirsch, Kirschrahmsauce, hausgemachte Spätzle mit Wirsinggemüse. Im Zuge der Umbenennung des Landkreises Ludwigshafen hat Pagel sogar eine eigene Rhein-Pfalz-Kreis-Spezialität kreiert: Medaillons vom Schwein und Saumagen auf Rahmsauerkraut mit Dornfelder-Rotweinsauce sowie Dampfkartoffeln und grüner Salat. Der Blick in die Speisekarte lässt nicht nur die Kreativität des Küchenmeisters erahnen, sondern macht Appetit auf so manche kulinarische Spezialität. „Kochen muss eine tägliche Herausforderung sein, es gibt für mich nichts Schlimmeres, als wenn etwas eingefahren ist“, sagt der junge Meisterkoch, der inzwischen auch als Prüfer und Lehrlingsausbilder bei der IHK Pfalz anerkannt ist. Der Küchenmeister aus Querfurt in Sachsen-Anhalt hat in Altrip sein zweites Zuhause gefunden. Neben seiner Lehre als Koch hat er im gleichen Haus auch seine Ausbildung zum Restaurantfachmann durchlaufen. Nach mehreren Jahren an der Seite von Hotelchef und Küchenmeister Frank Darstein übernahm der Familienvater 1999 auch die Verantwortung für die Küche. Keine einfache Aufgabe, denn mit dem Ausbau des Tagungsbereiches in den schmuckvollen und in hellen Tönen gehalten Wintergärten hat auch die Zahl der Tagungen und Festlichkeiten deutlich zugenommen. INFO:
Kritische Prüfer und wohlwollende Blicke der Gäste ALTRIP: Im Hotel Darstein legten 23 Auszubildende unter einiger Aufregung ihre Abschlussprüfung als Restaurantfachleute ab
Im Wintergarten des Hotel Darsteins an der Blauen Adria in Altrip herrschte drei Tage lang Hochspannung. 22 Prüflinge aus dem Bezirk der IHK Ludwigshafen, der sich über den gesamten Vorderpfälzer Raum erstreckt, zeigten, was sie in drei Jahren Ausbildung gelernt hatten. Als einzige aus dem Rhein-Pfalz-Kreis trat Lysett Vogt an, die im Golfrestaurant in Limburgerhof ihr Rüstzeug für ihren künftigen Beruf als Restaurantfachfrau mit auf den Weg bekam. In einem fast dreistündigen Essen mit vier Gängen war ihre Konzentration gefordert. Die 28 Gäste, zu denen auch der 79-jährige Seniorchef Werner Darstein und Gattin Dorothea zählten, bekamen als Auftakt eine Lavendelbowle mit Prosecco als Aperitif serviert. Die Prüfer, eine Lehrerin der Berufsbildenden Schule sowie Kollegen aus der Gastronomie, verfolgten jede Bewegung der Prüflinge. Auch Ronny Pagel vom Serviceteam des Hotel Darstein selbst war dabei. Mit Notizpapier und gezücktem Stift stand er bereit und achtete darauf, ob der Tisch richtig gedeckt war, wie der Aperitif, der Salat und dieSuppe serviert wurden - kurz, ob die Prüflinge fit für die gehobene Gastronomie sind. Ja, aufgeregt sei sie schon, aber langsam gehe die Anspannung zurück, bekannte Lysett mit einem erleichterten Lachen am Abend, als sie und die sechs weiteren Prüflinge bereits die Vorspeisen und den Hauptgang vor den kritischen Augen der Prüfer und unter den wohlwollenden Blicken der Gäste serviert hatten. Am Nachmittag mussten die 19-Jährige und ihre Mitprüflinge im schriftlichen Teil zeigen, wie sie ein französisches Menü mit den passenden Weinen für einen 40.Geburtstag gestalten und auch in einem Gastgespräch mit ihren Prüfern erläutern. "Weinbergschnecken, Lammrücken und flambierte Crêpes Suzettes" lautete Lysett Vogts Vorschlag. Wie beurteilt sie ihre Chancen? "Teilweise ein gutes Gefühl, teilweise auch nicht so gut", schätzte sie vorab ihr Abschneiden ein. Sie lag wohl mit ihrem Menü richtig und zeigte auch beim Servieren, dass sie ihr Handwerk beherrscht, denn sie, wie auch fünf weitere Mitprüflinge, hatten nach dem Urteil des Prüfungsausschusses bestanden. Die Gäste applaudierten anerkennend für die Leistungen und freuten sich mit den jungen Leuten, die sich freudestrahlend umarmten. Nur eine Dame war durchgefallen, berichtete ein Mitglied des Prüfungsausschusses. Der Leiter des Prüfungsausschusses, Dietmar Scherer, von der Berufsbildenden Schule in der Franz-Zang-Straße in Ludwigshafen, beglückwünschte die jungen Leute zu ihrem Abschneiden. Jetzt beginne erst der berufliche Werdegang. "Ich hoffe, Sie machen etwas aus Ihrem Beruf, überschreiten auch die Grenzen der Pfalz, sammeln Erfahrungen und klettern auf der Karriereleiter nach oben", wünschte er den jungen Leuten. Zuvor hatte Scherer kritisch angemerkt, dass drei gemeldete Prüflinge erst gar nicht angetreten seien. Auch die Durchfallquote von 33 Prozent sei in diesem Jahr sehr hoch gewesen. Zudem ließe die Qualität der Ausbildung in manchen Betrieben zu wünschen übrig, so dass die Prüflinge nicht immer mit den geforderten Kenntnissen in die Abschlussprüfungen gehen könnten. "Hier ist aber auch die Eigenverantwortung der Jugendlichen gefordert", so der Appell von Scherer. Prüfungsbeauftragter Bernd Eißner von der IHK dankte besonders Inhaber Frank Darstein, dass er sein Hotel bereits zum dritten Mal für drei Prüfungstage zur Verfügung stellte. "Eine Besonderheit und nicht selbstverständlich", lobte Eißner.
Savoir-vivre auf gut pfälzisch Frank Darstein und Ronny Pagel sind bekannt für außergewöhnliche Ideen und Aktionen
Das traditionsreiche Familienhotel von Frank Darstein ist bekannt für seine außergewöhnlichen Events und Marketingideen. Für letztere zeichnet vor allem Ronny Pagel, der frühere Küchenchef und heutige Assistent der Geschäftsleitung, verantwortlich. Die Festgäste erlebten im Strandhotel Darstein, auch ohne Sonne, ein Sommermärchen, das mit vortrefflicher Gastlichkeit kaum Wünsche offen ließ. Das vorgesehene Outdoor-Strandfest mit Gondelfahrten zum Amuse-Gueule und zur Lavendelbowle auf die benachbarte Insel wurde kurzerhand in eine Indoor-Party umfunktioniert. Dafür hatte Ronny Pagel mit seinem Team den ohnehin schon sehenswerten Wintergarten mit herrlichen Arrangements aus bunten Blumen, Früchten und Kerzen ausgestattet. „Friday night fever“, unter diesem Namen war subsumiert, was an Erlesenem aus der Küche von Torsten Herholz sich auf verschiedenen Buffets sinnenreich auf die Thematik Sommerfest aufreihte. Und das waren finessenreiche kunstvoll gestaltete Vorspeisenplatten - kulinarische Gaumenkitzel wie Salat von Meeresfrüchten in Chicoréenestern, Domino von der Poularde mit Sommerfrüchten, Meeres-Paella und Sommergemüse oder Schätze aus Neptuns Reich. An den "armen Buffets" konnten sich die Gäste gebratenen Kalbsrücken auf Pfeffersauce, Rinderrücken mit Specksauce und Truthahn mit Wokgemüse abholen. Als Entdeckung des Abends entpuppten sich die feinen Weine von den Weingütern Rainer Rapp aus Kapellen (2003 Chardonnay Kabinett trocken) und Gerhard Beck aus Schweigen-Rechtenbach (2002 Spätburgunder Spätlese trocken). Dazu floss reichlich frisch gezapftes Kellerbier von der Privatbrauerei Mayer aus Oggersheim. Das Darsteinsche Sommerfest machte auch in diesem Jahr wieder deutlich, dass "Pfälzer Savoir-vivre" mit all seinen sympathischen Facetten bei den Verantwortlichen im Strandhotel Darstein in besten Händen ist.
Rossini-Arie als musikalische Beilage zum Rinderfilet Drei Klassen der Berufsbildenden Schule Technik II verwöhnen 40 Gäste mit einer "Kulinarischen Opernreise" in fünf Gängen Dass die Adresse "Berufsbildende Schule (BBS) Technik II" in der Franz-Zang-Straße für einen Gaumen-, Ohren- und Augenschmaus zugleich stehen würde, hielte wohl kaum einer für möglich, der nicht das Glück hatte, eine der wenigen Karten für die "Kulinarische Opernreise" dort zu erhalten. Die 40 Gäste, die am Samstagabend im schmuck herausgeputzten "Testaurant" im vierten Stock Platz nehmen konnten, wurden fast fünf Stunden lang verwöhnt - mit sechs erlesenen Gängen, einer korrespondierenden musikalischen Einstimmung mit bekannten Opernmelodien und einen teilweise atemberaubenden Panoramablick über Ludwigshafen.
Kulinarisch blieb bei den Gästen an den mit apricotfarbenem Leinen eingedeckten Tischen und Schulstühlen kein Wunsch offen. Vom Amuse Bouche, Zander in Glasnudeln auf einem Mango-Chutney über den Seeteufel Traviata bis hin zum Rinderfilet Rossini, mit Gänseleber und Trüffel dekoriert, folgte ein freudiger Blick auf den Teller nach dem anderen. Gekrönt wurde diese Parade sinnlicher Genüsse mit einer hausgemachten Dessert-Variation "Zauberflöte", inklusive eines diesem Musikinstrument nachempfundenen Waffelröllchen und auf den Teller gezeichneter Schokoladen-Partitur und Notenschlüssel. Vor eine größere Herausforderung wurden die Gäste allenfalls beim Käsegang gestellt - zu dem eine Pfälzer Beerenauslese und nicht der hergebrachte Rotwein eingeschenkt wurde: Die Teighülle, in die der Käse eingeschlossen war, war ziemlich knusprig und widerstand hartnäckig vielen Versuchen, sie zu zerteilen. Davon abgesehen, hielt der Abend im "Testaurant" mehr als er versprach. Spätestens, nachdem beim Rhabarber-Ingwer-Sorbet die Jalousien gelüftet wurden und den Blick frei gaben auf einen imposanten und glutroten Sonnenuntergang jenseits der Blies, die sich vom vierten Stock aus wie ein grünes Meer vor den Augen der Operngäste ausbreitete. "So schön kann Ludwigshafen sein", entfuhr es einem. Seine Liebe zur Oper habe den Impuls für das Experiment gegeben, erklärte Scherer. Nach dem "Wiener Kaffeehaus" in Altrip und einem "Pfälzer Abend in Nizza" sprudelt der Lehrer vor weiteren kulinarisch-kulturellen Ideen. Aktuell schweben ihm "Vier Jahreszeiten" mit Menüs an vier verschiedenen Orten vor. Zunächst hat er sich aber herzlich von seinen angehenden Köchen verabschiedet, die Ende des Monats ihre Abschlussprüfungen vor sich haben. "Das Vertrauen, das ich in die Schüler gesetzt habe, hat sich gelohnt", befand der Lehrer gerührt - und bekam mit viel Applaus Recht.
Achtung Ostern Vom Brunch bis zu Lamm-Spezialitäten Ludwigshafen: Wie sich Gastronomen im Kreis auf die Feiertage vorbereiten und was sie servieren Ostern steht vor der Tür und damit auch die Vorbereitungszeit für das Fest - wenn man so will, dann läuft der Countdown für die Feiertage. An drei Beispielen verdeutlichen wir in einer kleinen Serie, wie solche Vorbereitungen laufen, wie umfangreich sie sind und wie gut sie durchdacht sein müssen.
So erwartet man von dem Küchenchef und seinem Team wieder so manchen Gaumenkitzel für das bevorstehende Osterfest. "Entsprechend der Jahreszeit setzen wir beim Büffet sowie auf der Karte auf Spargel und Erdbeeren sowie am Osterfest auf Lamm und Fisch", erklärt Pagel. Und das in zahlreichen Variationen. Auch bei den Vorspeisen müssen die Gäste nicht auf Fischspezialitäten verzichten. Verschiedene Terrinen aus Lachs, Aal, Forellen werden auf dem Büffet zu finden sein, und verschiedene Spargelkreationen. Auf die vegetarischen Genießer ist man im Hause Darstein ebenfalls vorbereitet. "Wir wollen unsere Gäste stets rund um verwöhnen", sagt Hausherr Frank Darstein, der seit drei Wochen für die beiden Osterfeiertage eine große Nachfrage verspürt. "Unser Osterbrunch ist bei unseren Gästen besonders beliebt und deshalb wollen wir etwas Besonderes bieten." Kein Wunsch soll unerfüllt bleiben Dieses Ziel hat auch Küchenmeister Jürgen Ebnet vom Hotel Ebnet in Mutterstadt vor Augen. Der 35 -Jährige offeriert ebenfalls ein Osterbrunch für den Feinschmecker, dazu hat er eigens eine Aktionswoche mit Spezialitäten vom Lamm konzipiert. "Die Aktionswochen, wie Spezialitäten vom Grünkohl, Spargel oder Fisch werden gerne angenommen", berichtet Ebnet, der schon vor Wochen die Vorbereitungen für das Osterfest getroffen hat. "Da wir ausschließlich frische Produkte verwenden, sind wir in den Tagen vor dem Fest besonders gefordert", erzählt der Hotelfachwirt, der gemeinsam mit Anja Kassens das Haus führt. "Wir wollen unsere Gäste verwöhnen, deshalb soll auch kein Wunsch unerfüllt bleiben", betont Ebnet. Das renommierte Hotel "Zur Kanne" in Schifferstadt setzt dagegen auf Gerichte á la Carte. "Unser Gäste stellen sich selbst ihr Menü zusammen", meint Küchenchef Falk Prietschl, der die Familientradition fortführt. Der 37-Jährige vertraut neben der gesundheitsbewussten Vollwertküche auch auf mediterrane Gerichte. "Gerade an Ostern stehen Lammgerichte ganz besonders im Mittelpunkt, aber wichtig ist, dass das Essen zu einem Erlebnis wird", sagt Prietschl, dessen Vorbereitungen für die Feiertage seit Dienstag auf Hochtouren laufen. Alle drei Küchenmeister wollen vor den Feiertagen in kulinarisch Hinsicht nichts dem Zufall überlassen. "In den Tagen vor Ostern wird es keinen Urlaub für die Mitarbeiter geben, denn bei der Planung, beim Einkauf bis hin zum Service sind wir alle eingespannt", sagt Ronny Pagel.
Geheimnisvolles Schilf und üppiger Mohn ALTRIP: Aquarell-Ausstellung von Inge Hofacker im Hotel Darstein - Am Wochenende geöffnet Den Altrhein im Wechsel der Jahreszeiten hat die Altriperin Inge Hofacker in ihren Aquarellen festgehalten. Wer die Landschaften, die ihm von Spaziergängen her vertraut sind, von der Künstlerin geformt betrachten möchte, hat dazu in der Ausstellung im Hotel Darstein in Altrip Gelegenheit. Die Ausstellung im Wintergarten des Hotels, das selbst im Naherholungsgebiet "Blaue Adria" liegt, ist noch am Samstag, 7. Januar, von 12 bis 21 Uhr, und am Sonntag, 8. Januar, 12 bis 18 Uhr, zu bewundern.
Die Verbindung "Kunst und Schlemmen", die sich im Ausstellungsort Restaurant bietet, hob Jürgen Jugenheimer, Leiter der örtlichen Kreisvolkshochschule bei der Gemeinde Altrip, als "lohnenden Versuch" hervor. Jugenheimer bescheinigte der Hobbykünstlerin ein gelungenes Umsetzen ihrer heimatlichen Umgebung. In ihren Bildern zeige sich ihre Liebe zu ihrer Heimat. "Inge Hofacker legt Wert darauf, die natürliche Anmut zu zeigen." Ihre Motive sind geheimnisvolles Schilfröhricht, ein auf dem dunklen See schwankender Angelnachen, zartes Wintermorgenlicht, glitzernde Sommersonne auf dem Wasser, Sonnenuntergang, üppiger roter Mohn, zarte Pfingstrosen, ein Pferd auf der Weide. Ihre künstlerische Handschrift sei von ihrem Lehrer, dem Maler Kurt Herbold, geprägt, der eine präzise Wiedergabe von Formen und Linien gefordert und das Auge seiner Schülerin trainiert hatte, so Jugenheimer. Die Bilder, die die Vielseitigkeit des liebenswerten Naherholunggebietes zeigten, würden Ruhe und Geborgenheit, Herzenswärme und eine lebensbejahende Grundeinstellung ausstrahlen, der Betrachter empfinde "etwas Anheimelndes". (mmö)
Schwarzes Blesshuhn aus der "Blauen Adria" Das Wildgeflügel darf im Winter geschossen werden - und viele Wirte haben das hochwertige Fleisch des Wasservogels für ihre Gäste entdeckt ALTRIP (fe). Trotz zunehmender Standardisierung gibt es sie noch, die besonderen Dinge. Eines davon ist in der Pfalz ohne Präge das Strandhotel Darstein an der 20 Quadratmeter großen Seenplatte „Blaue Adria" in Altrip, wo Frank Darstein gemeinsam mit Küchenchef Ronny Pagel eine pfiffige, ideenreiche Cuisine offeriert, die sich an heimischen Ressourcen orientiert und sich weder Trends noch Moden unterwirft. Neben den regionalen Klassikern sind hier vor allem Fisch- und Wildzubereitungen die Renner auf der wechselnden Karte. Bei Pfälzer Küche denken viele Nicht-Pfälzer unverzüglich an Saumagen, Bratwürste oder Leberknödel; Klischees, die der Wirklichkeit im Strandhotel Darstein in keinster Weise gerecht werden. Vor allem, wenn man bedenkt, dass Frank Darstein, Patron des gleichnamigen Strandhotels, passionierter Jäger ist und frisches Wildbret und Wildgeflügel für seine Küche direkt vor der Haustür zur Strecke bringt. Seine feine regionale Frischeküche basiert deshalb auf dem reichhaltigen Angebot der in der Region rund um die Blaue Adria verfügbaren Grundzutaten. Das sind vor allem Süßwasserfische wie Wels, Hecht, Karpfen sowie Forellen, aber auch Rot-, Haar- und Schwarzwild sowie Produkte aus der Landwirtschaft des nahen Umfelds. Will man bestimmte Produkte im Strandhotel Darstein in diesem Zusammenhang besonders hervorheben, so fiele die Wahl sicher auf die Ressourcen in und um den See. Dazu zählen auch Wildgeflügel, wie Stockenten und Blesshühner, die im Winter zum Abschuss frei gegeben sind und die Speisekarte dominieren. Es ist kein Zufall, dass die Küche von Ronny Pagel und Souschef Torsten Herholz in der Vorderpfalz zu den besten gehört. Was die beiden auszeichnet, ist deren blendendes Verständnis für die regionale Pfälzer Küche, der sie eine eigene Art „Darstein-Stempel" aufgedrückt haben: mit Einflüssen aus dem Badischen und dem benachbarten Elsass. Wer will, mag da auch eine gewisse Symbiose aus Bodenständigem und Internationalem erkennen. Zum unbestrittenen Talent der beiden und der von ihnen am Herd bewiesenen Fantasie gesellen sich hier weitere Vorzüge in Form der unkomplizierten Zubereitung mit Sinn für Wirtschaftlichkeit und das Moderne. An den meisten Seen und Gewässern in Deutschland leben Blesshühner. Sie sind an ihrem russschwarzen Gefieder, dem rundlichen Körper und dem auffällig weißen Schnabel mit der elfenbeinfarbenen Stimblesse zu erkennen. Im Herbst und Winter sammeln sie sich hier in der Pfalz auf der eisfreien Blauen Adria, wo sie den Sommer über im Schilf und zwischen Wasserpflanzen ihre Brutnester haben. Da sie nicht gut fliegen können, werden sie in der Abschusszeit leichte Beute für Frank Darstein, wann immer er frisches Wildgeflügel für seine Küche benötigt. Die Blesshühner sind haushuhngroß und werden bis zu 600 Gramm schwer. Ihr Fleisch ist arm an Fett und aufgrund der Nahrung (Wasserschnecken, Wasserpflanzen) von hoher Qualität. Besonders beliebt im Strandhotel ist der geräucherte Blesshuhnschinken, den Ronny Pagel gerne zur Vorspeise verwendet. Ein anderes Beispiel für die verfeinerte volkstümliche Küche ist Blesshuhnbrust mit Rosinen-Leberfüllung, serviert auf einer Zitronenpfeffer-Sauce, was nicht nur vorzüglich klingt, sondern auch so schmeckt. Es signalisiert: Hier versteht einer sein Handwerk, der mit erstklassigen Grundprodukten, optimaler Behandlung und Wahrung des Eigengeschmacks sich ganz der Saison verpflichtet fühlt. Blesshuhn aus der hauseigenen Räucherei mit Sträußchen vom Feldsalat m Rosa-Beeren-Dressing Zutaten: Zubereitung: Blesshuhnbrust mit Rosinen-Leber-Füllung auf Zitronenpfeffer-Sauce, Spinatpraline, Rosmarinkartoffeln Zutaten: Zubereitung: Blesshuhnbrust im Maronen-Speck-Mantel auf Schwarzwurzel-Mangold-Gemüse, Birnenkartoffeln Zutaten: Zubereitung:
Die besten Tagungshotel in Deutschland Für Naturtalente Wenn sie denn Zeit hätten, die Tagungsgäste, könnten sie an der „Blauen Adria" mitten im schönsten Landschaftsschutzgebiet nach Herzenslust schwimmen, tauchen, segeln. Wasserski fahren und fischen. Das Hotel Darstein ist eigentlich ein Strandhotel. Es liegt - umgeben von Auwäldern, Seen und Altrheinarmen - absolut ruhig. Für kleine oder größere Seminare und Konferenzen stehen im Tagungssektor „Wintergarten" bis zu sieben Tagungsräume mit einer 32 Meter langen Glasfront zum See hin zur Verfügung. Die mediale Infrastruktur entspricht neuesten Anforderungen. Auffällig an diesen Tagungsräumen ist die fröhlich-frische Designprägung mit gelben Tüchern und geometrischen Farbklecksen. Wenn es warm wird, lässt sich das Glasdach öffnen. Besser: Man tagt einfach direkt am See, auf der Gartenterrasse oder rund um eine Feuerstelle weiter. Doch Vorsicht: die freilaufenden Gänse sind selbstbewusst und lassen sich nur durch eine kleine Brotzeit von kleinen Zwickereien abhalten. Die Küche im gemütlich-rustikalen Restaurant ist bekannt für Pfälzer Spezialitäten und für selbst geschossenes Wild. Der Meisterkoch ist auch Experte in der Zubereitung von nationalen und internationalen Leckereien mit frischen Zutaten. Das Haus gehört zur „Tafelrunde der guten Landrestaurants", die sich der Qualität, der Tradition der natürlichen Produkte und den erlesenen Weinen der Region verschrieben haben. Entsprechend der besonderen Lage bietet das Hotel, das von der Familie Darstein geführt wird, naturnahe und teamfördernde Outdooraktivitäten. Dazu gehören die Herstellung von Booten, ein Teambootrennen mit Ruderbooten sowie viele andere Sportarten von Reitstunden über Boccia bis Bogenschießen. Kutsch- und Rheinfahrten oder der Besuch von Kulturstätten der Region lassen sich gut zu einem Incentiveprogramm zusammenstellen. Die Zimmer sind einfach gemütlich, und im Tagungspreis sind die Getränke auf den Zimmern und zum Essen schon enthalten. Wer über Mannheim an- oder abreist, ist in Minutenschnelle über den Rhein übergesetzt. Kein Wunder, dass das Haus ein verlässlicher Insidertip wurde und Unternehmen und Institutionen der Region wie Versicherungen oder BASF und die IG-Metall häufig zu Gast hat. Rolf G. Lehmann
Feuerwerk der Aromen im Strandhotel Frank Darstein und Ronny Pagel setzten beim Sommerfest an der Blauen Adria auf genussreiche Aktionen
Das Speiseangebot hatten Frank Darstein und Küchenchef Ronny Pagel (frisch gebackener Küchenmeister) ganz auf die Thematik eines Sommerfestes konzentriert: 25 Kostproben, wie zum Beispiel Nordlandlachs mit Meeresfrüchten, Kalbs- und Schweinekeule (vor dem Gast tranchiert), Poulardenbrust „Tessiner Art" oder Parpadelle mit frischen Steinpilzen ließen sie auftragen. Dazu gab's Weine von den Hauswinzern Beck (Schweigen) und Stolleis (Gimmeldingen) sowie offenes Bier der Hausbrauerei Mayer aus Ludwigshafen-Oggersheim. Bis früh in den nächsten Morgen erlebten die Gäste ein lustvolles Sommer-Dinner-Spektakel.
Am Ufer wurde kräftig geschmaust Beim Sommernachtsfest im Restaurant Darstein durften die Gäste Küche in Höchstform erleben ALTRIP (fe). Die „Blaue Adria", ein beliebtes Naherholungsgebiet im Rhein-Neckar-Raum, verfügt über eine Wasserfläche von knapp 20 Hektar und eine Landfläche von etwas über 10 Hektar. Das Gebiet ist Teil eines national bedeutsamen Rast- und Nahrungsreviers für Wasservögel und spielt in der Marketing-Planung der Gastronomiefamilie Darstein eine bedeutsame Rolle. Seit vielen Jahren schon prägen Tradition, Komfort und Gastfreundschaft die Atmosphäre dieses Familienbetriebes. Das Motto von Frank Darstein für die Kochstrate gie lautet „Gehoben, aber nicht ab^gehoben". Das schließt Qualität zu bezahlbaren Preisen ein. 135 Gäste feierten das Sommerfest 2002 stilvoll mit einem Sektempfang auf der Strandwiese und anschließend bei Kerzenlicht im elegant herausge putzten 300 Quadratmeter großen Wintergarten. Frank Darstein und sein Küchenchef Ronny Pagel boten zum Sommerfest eine zeitgemäße und ebenso leicht wie bodenständige Küche wie Parmaschinken an verschiedenen Melonen, Lachs an ausgesuchten Salatspitzen, Hirschkeule und Rentierrücken in Wacholdersauce, Lachsfilet, mit Kräutern gefüllt, Steinpilz-Tagliatelle oder Paella mit Poulardenbrustfilet. Dazu wurden Weine der Weingüter Stolleis (Gimmeldingen) und Beck (Schweigen) gereicht sowie offene Biere der Privatbrauerei Mayer (Ludwigshafen-Oggersheim). Der Mittelhaardter Chardonnay des Super-Jahrgangs 2001, der von Petra Darstein als Begleiter für die Vorspeisen ausgesucht wurde, beeindruckte durch seine Frische und Fruchtigkeit und für eine Burgundersorte recht fordernde Säure. Er hielt aufgrund seiner hohen Extrakte aber auch locker den warmen Gerichten stand. Der 2001 Dornfelder von der Südlichen Weinstraße - ein sehr guter und würdiger Vertreter der Roten-Fraktion - stellte sich als Menübegleiter bescheiden ins zweite Glied. Er hatte nach dem Espresso erst seinen großen Auftritt, weil seine recht intensive (Weichsel-) Kirschnote und die fleischige Dichte weniger als erwartet zur Harmonie zwischen Sommersalaten und Wein beitragen konnte. Petra und Frank Darstein haben es nie bereut, vor zwei Jahren mit einer Investitionssumme von vier Millionen Mark den „größten Wintergarten von Rheinland-Pfalz" konzipiert zu haben (die AHGZ berichtete). Ziel war, auf der ehemaligen Außenterrasse eine multifunktionale Anlage für Veranstaltungen zu errichten, die bei Sonnenschein auch wieder als Terrasse nutzbar sein sollte. Die 32 Meter lange Glasfront ermöglicht einen freien Blick auf die Veranstaltungswiese und die „Blaue Adria". Drei mobile schallgedämmte Trennwände können den Raum in kürzester Zeit für Veranstaltungen oder Seminare individuell unterteilen, wobei jede Einheit über ISDN und Internetanschlüsse verfügt. Der gesamte Wintergarten ist wärmegedämmt. Er war auch beim Sommerfest 2002 ein idealer Ort besinnlichen Genießens in der fröhlichen Vorderpfalz.
Sogar Eisvögel zählen zu den Stammgästen ALTRIP: Nach Pappelfällaktion sprießen jetzt wieder Pflanzen rund um das Adria-Hotel Darstein
Morsch gewordene Pappeln führten im Winter 1999 zu einer umfangreichen Rodungsaktion der Menschenleben gefährdenden Bäume (wir berichteten). Die Fällaktion bot dem naturverbundenen Grundstücksbesitzer Frank Darstein die Chance zum Neubeginn. Diese hat der Hotelier genutzt: zu den bei der Fällaktion behutsam ausgeklammerten alten Bäumen robuster Eichen und Kastanien wurden standortgerecht Jungbäume von Erlen, Vogelbeeren und verschiedenen Weidenarten auf der dem Hotel gegenüberliegenden Halbinsel gepflanzt und diese mit entsprechenden Sträuchern als Unterpflanzung sehr schmuck gestaltet.
Das eigentliche „Filetstück" der gesamten Neuanlage ist - nicht nur für den Gastronom - die gut 500 Quadratmeter große Uferrandbegrünung des Wassers und des Wasserrands mit einheimischen Wildstauden. Großen Wert auf Pflanzenvielfalt hat Darstein auch bei der Auswahl der Uferpflanzen gelegt. Und so sind neben den eingangs erwähnten Pflanzen auch der purpurrot blühende Blutweiderich, der Wolfstrapp mit seinen gezähnten Blättern, aber vor allem viele Gräser aus der Familie der Seggen, Simsen und Binsen sowie Schilf zu finden. Ein schöner Zufall der Geschichte: das lateinische Wort für Ufer „ripa" taucht nicht nur im Ortsnamen Altrips (Alta ripa „hohes Ufer") auf, sondern auch im botanischen Namen der Ufersegge Carex riparia. Keine Baumpflanzungen direkt am Wasserrand", erläutert Darstein das Konzept und wird darin von Siegfried Ziepke aus Bensheim/Bergstraße, der die Pflanzen lieferte, bestärkt. Ziepke erläutert im Gespräch die ingenieurbiologischen Leistungen der Pflanzen, die nicht nur das Wasser reinigen, sondern auch mit ihrem dichten Wurzelwerk vor Erosion schützen, vor allem aber eine gute Versickerungsfähigkeit des Wassers bei höheren Wasserständen gewährleisten. Der nach eigenen Angaben weltweit operierende Pionier für Uferrandstreifenprogramme, der - wie ein Blick über den „Großen Teich." verrät - auch an der Wiederbegrünung von 3,15 Millionen Hektar des Mississippi-Ufers beratend beteiligt ist, weist in dem Zusammenhang auf die hohen Wasserstände in der Vorderpfalz vom Frühjahr und auf die Erosionsschäden an Fließ- und Stillgewässern durch Bäume hin. Vor Ort genügt zur Bestätigung ein Blick auf die gegenüberliegende Landzunge des Naherholungsgebiets, wo mehr als ein Dutzend Bäume landunter mitten im Wasser stehen. „Ob die damals wohl jemand ins Wasser gepflanzt hat?", lächelt der Experte zweifelnd. Pilotprojekt in Rheinland-Pfalz Auch Frank Darstein hat gut lachen: seine Art der Uferrandbegrünung - übrigens ein Pilotprojekt für das Land Rheinland-Pfalz - kommt durch seinen ästhetischen Reiz nicht nur bei seinen Gästen gut an, sondern sorgt aufgrund der ökologischen Vielfalt der Pflanzen auch für zusätzliche „Gäste": Verschiedene Gänsearten kommen im Familienverband zum Weiden regelmäßig her, zwei Paare des seltenen Eisvogels sind mittlerweile Stammgäste des Hotelbesitzers im Grünen. „Die Kinder halten öfter einen Frosch als einen Gameboy in der Hand", freut sich der Familienvater vor allem aber über die Naturerlebnisse seines eigenen Nachwuchses.
Kubanisches Flair an der „Blauen Adria" Im „Darstein" heizte ein karibischer Themenabend Gästen und Gastgebern so richtig ein ALTRIP (fe). Bevor an der „Blauen Adria" die gastronomische Kultur einzog, war hier ländliche Idylle, ein Naherholungsgebiet mit einer Wasserfläche von immerhin knapp 20 Hektar und bedeutsames Rast- und Nahrungsrevier für Wasservögel, das in der rheinland-pfälzischen Planung in Sachen venetzter Biotopsysteme eine große Rolle spielte. Es lag auf der Hand, dass solch eine Region sich nach und nach zu einem Gebiet mit gewaltigem gastronomischem Potenzial entwickeln würde. Einer der ersten Gastronomen vor Ort war die Familie Darstein, die hier voller Zuversicht zu neuen Ufern aufgebrochen ist und heute auf ihrer Flagge stolz „Ein starkes Stück Gastronomie" in den Wind halten kann. Sichere Zukunft Mit 22 Mitarbeitern, einem schmucken neuen Wintergarten, einer Außenterrasse mit ungehindertem Blick auf die Blaue Adria und einem gemütlichen, stilvolles Restaurant mit insgesamt 350 Plätzen steuern sie hier einer gesicherten Zukunft entgegen. Im Kielwasser dieses unter Volldampf dahingleitenden Schiffes namens Darstein fährt eine Gastronomie, die vor den Besten der Pfalz nicht abtauchen muss. Berühmt sind neben der gehobenen Landhausküche, den jahrezeitlich anfallenden Aktionen die Spargel, Wild, Gans oder Fisch als Motto tragen, vor allem die themenbezogenen Veranstaltungen, die meist im neuen Wintergarten auf einer Fläche von knapp 400 Quadratmetern stattfinden, bei denen Petra Darstein dann ihr Talent als Bühnenbildnerin voll ausleben kann. So verzauberte sie kürzlich ihr Haus für einen „Russischen Abend" in eine russische Märchenlandschaft, in der über 100 Gäste Spezialitäten der russischen Küche serviert bekamen. Die beiden Küchenchefs Frank Darstein und Ronny Pagel stöberten dafür wochenlang in sowjetischer Literatur, stießen auf interessante Gerichte und setzten ihr fachliches Wissen danach sehr erfolgreich in die „Verschlankung" der kalorienschweren Speisenfolge ein. Solcherart aufwendige Vorbereitungen konnten sie sich bei der Realisierung für ihren jüngsten Themenabend ersparen, denn „Kuba Life" war angesagt - und kreolische Küche kennen die beiden Cuisiniers aus dem Effeff. Für die Chefin war es indessen nicht einfach, in der Vor-Adventszeit Dekor-Ressourcen für einen beschwingt karibischen Abend aufzutreiben.
Feuriges Gemüse Zur Hauptgericht trugen die flinken Saaltöchter „Hühnchen auf Feuergemüse" auf (im Schweinenetz zubereitet), und als Dessert gabs „Karamellflan mit Pfefferminzsauce". Farbenfrohe Cocktails Caribe, wie Kuba blue und Claret Punsch mit reichlich Rum und Früchten, sowie die obligatorischen kubanischen Zigarren Quintero Nacionales, Hoyo de Monterrey, Partages Toppers und Bolivar Beivederes rundeten einen heißen Abend ab, der den Gästen an einem kalten Vorwinterabend sicher noch lange in Erinnerung bleiben wird.
High-Tech-Wintergarten in Altrip Diamant in grüner Fassung ALTRIP. In rekordverdächtiger Zeit entstanden in Altrip an der "Blauen Adria" für das Hotel Darstein Tagungsräume, die wohl auch im weiteren Umkreis ihresgleichen suchen. Ziel war es, ein multifunktionales Gebäude zu errichten, das bei guten Wetter auch als Terrasse nutzbar sein sollte: - ein Cabrio-Wintergarten. Bei Autos sind Cabriolets schon seit langem bekannt. Seit kurzem gibt es auch Konstruktionen, die ein kleines, festes, faltbares Dach besitzen. Hier aber wurde ein Glasschiebedach mit einer Fläche von 300 Quadratmeter realisiert. Die Ideen der Familie Darstein wurden von den Altriper Architekten Andreas Hook und Tobias Hook in Projektgemeinschaft verwirklicht. Entstanden ist eine Aluminium-Glas-Konstruktion, so wie sie sich wohl jeder erträumt. Der Clou der ganzen Konstruktion: Das Glas - Schiebedach. Es kann zu 75 Prozent geöffnet werden. Auch die 32 Meter lange Front zum See ist verglast und komplett zu öffnen. Werden bei schönem Wetter Dach und Faltwand zusammen geöffnet, sitzt man wirklich im Freien. Sollte die Sonne stören, so können die acht großen Markisenanlagen über dem Glasdach und der Terrasse ausgefahren werden. Diese Räume sind wie geschaffen für Tagungen und feierliche Anlässe: Werden die mobilen Trennwände mit ihrer extravaganten Oberfläche - gestaltet von dem Altriper Künstler Emanuel Hook - in ihre Parknischen gefahren, finden bis zu 100 Personen an einer langen Tafel Platz. Andererseits ermöglichen diese Wände eine Unterteilung in bis zu vier Räume. Wegweisend auch die Elektroausstattung: ISDN und Internetanschlüsse befinden sich in jedem Raum. Andreas Hook von der hook architekten Projektgemeinschaft erläutert, dass es einer hochtechnisierten und ausgefeilten Anlage bedurfte, damit der Besucher nicht nur die schöne Aussicht genießen kann. Die Ökologie stand im Vordergrund. Das Gebäude ist hoch wärmegedämmt, die Verglasung entspricht dem neusten Stand der Technik. Die Klimaanlage wird von Grundwasser durchströmt, das danach in der Tiefenzone des Sees den zu niedrigen Sauerstoffgehalt erhöht.
Profi-Koch-Tipp: Deidesheimer Weinsuppe mit glasierten Trauben von Ronny Pagel Zutaten für acht Personen: 130 g frische Butter, 80 g Mehl, 1 große Zwiebel, 3/4 l klarer Gemüsefond, 3/4 l Riesling, 1/8 I flüssige Sahne, 2 EL Balsamico Bianco. 1 Lorbeerblatt, 2 Nelken - Zucker zum Karamellisieren, 150 g entkernte weiße Trauben, 100 g entrindetes Weißbrot, Kerbelsträußchen Zubereitung: Die Zwiebel klein schneiden und in Butter dämpfen, mit Mehl bestäuben und mit kaltem Gemüsefond anfüllen; Lorbeerblatt und Nelken dazugeben und ca. 15 Minuten kochen lassen. - Mit Riesling, Sahne, Balsamico und Salz abschmecken und nochmals aufkochen lassen. Das Ganze passieren und mit den karamellisierten Trauben in einem vorgewärmten Suppenteller anrichten. Mit den in Butter gerösteten Weißbrotwürfeln und dem Kerbelstraußchen servieren.
Wintergarten mit höchstem Komfort 180 Gäste blicken regen- und sonnengeschützt auf die Blaue Adria ALTRIP (fe). Der neue 300 Quadratmeter große, vollklimatisierte Wintergarten im Strandhotel Darstein an der „Blauen Adria" in Altrip sucht wohl in ganz Deutschland seinsgleichen. Beachtlich sind die vielen ökologischen Maßnahmen im Außenbereich, die Lebensraumbedingungen für seltene oder gefährdete Vogelarten erhalten. Die „Blaue Adria", ein Naherholungsgebiet im Rhein-Main-Raum, verfügt über eine Wasserfläche von 19,8 Hektar und eine Landfläche von 10,6 Hektar. Das Gebiet ist Teil eines national bedeutsamen Rast- und Nahrungsreviers für Wasservögel und spielt in der Planung vernetzter Biotopsysteme eine bedeutsame Rolle. Deshalb wurde von der Betreiberfamilie Darstein gefordert, mit enormem Aufwand ihren Besitz an der Blauen Adria (rund zwei Hektar) von Freizeit- und Angelsportaktivitäten freizuhalten und gewässertypische Flora und Fauna zu fördern. Neben Lob vom BUND und der Landespflege gab es auch herbe Kritik von der Öffentlichkeit. Und das obwohl bereits über 100 standortgerechte Bäume, 2500 Sträucher und über 3000 Wasserpflanzen gesetzt wurden. Außerdem wurden 10000 Kubikmeter Erde bewegt, um die Uferlinie wiederherzustellen. Frank und Petra Darstein wagten die konsequente Abkehr von genormten Vorgaben, von der Nostalgie ebenso wie von der Rustikalität. Mit einer Investitionssumme von vier Millionen Mark verwandelten die Architekten Andreas und Tobias Hook sehr schnell die übliche Gewichtigkeit in heitere Gelassenheit. Ziel war, auf der ehemaligen Außenterrasse eine multifunktionale Anlage zu errichten, die bei gutem Wetter auch wieder als Terrasse nutzbar sein sollte. Es entstand ein 300 Quadratmeter großer Wintergarten, mit einer Art „Kabriodach" ist, das in vier Segmenten geöffnet werden kann. Auch die 32 Meter lange Front zum See ist verglast und ebenfalls zu öffnen. Werden Schiebedach und Faltfront eingefahren, sitzen die Gäste im Freien. Sollte dann die Sonne zu heftig einstrahlen, können acht Markisenanlagen für Schutz sorgen. Wegweisend sind bei diesem Modell die exklusive Raumgestaltung und die elektronische Ausstattung: Drei mobile, schallgedämmte Trennwände ermöglichen, den Raum zu unterteilen, wobei jede Einheit über ISDN- und Internetanschlüsse verfügt. Das gesamte Gebäude ist wärmegedämmt, und eine Vielzahl von Außentemperaturfühlern, Wind-, Sonnen- und Regenwächtern steuern die meisten Funktionen. Eine Technik, die nur ein Unternehmen in Deutschland anbietet, ist die Wärmedämmung der Laufschienen für die Glaselemente von außen. Ohne diese Maßnahme würde manchem Gast durch kondensierte Luftfeuchtigkeit tropfenweise der Wein verdünnt. Unter Volllast durchströmen in der Klimaanlage 20 000 Liter Wasser pro Stunde die Kühlregister. Danach wird das Wasser, um vier Grad Celsius erwärmt, über den See dem Grundwasser wieder zugeführt. Dabei wird der in diesen Tiefen zu niedrige Sauerstoffgehalt angereichert, was dem Algenwuchs entgegenwirkt. Dieses System reduziert den Energieverbrauch zusammen mit anderen Maßnahmen auf fünf Prozent einer konventionellen Anlage. Die enorme technische Ausstattung findet ihre Entsprechung in der Gastfreundschaft und der Küchenleistung des Hauses. Der Steckbrief des Strandhotels: 22 feste Mitarbeiter, davon 9 in der Küche. Ein Restaurant mit 150 Plätzen, der Wintergarten mit 150 und eine Außenterrasse (40) mit direktem Zugang zur „Blauen Adria". Patron Frank Darstein (Koch, Restaurant- und Hotelfachmann) und Ronny Pargel (27) zelebrieren hier mit ihrer Brigade deutsche Küche mit internationalem Touch. Außer seiner schöpferischen Küche bietet das Hotel Darstein auch einen geschulten Service, dem Petra Darstein, Hotelfachfrau und Weinberaterin, vorsteht.
|
| |
| |||
![]() | |||
© Hotel Darstein • Zum Strandhotel 10 • 67122 Altrip Telefon: 06236 444 0 • Fax: 06236 444 140 • E-Mail: info@hotel-darstein.de | |||